Steuersünder-CD: Der Staat in der Zwickmühle

Die Bundesregierung ist in einer Zwickmühle. Soll sie die vermutlich gestohlenen Daten mit der Liste der mutmaßlichen Steuersündern kaufen oder nicht. Einerseits würden die Daten-CD aus der Schweiz wohl rund 100 Millionen Euro in die maroden Staatskassen spülen. – Andererseits steht die moralische Frage im Raum, ob der Staat illegal erworbene Daten kaufen darf. Die Bevölkerung und Parteien sind gespaltener Meinung. Unionsfraktionschef Volker Kauder ist der Meinung, dass der Staat sich mit Dieben nicht gemeinmachen sollte. SPD, Grüne und Linke denken, der Staat sollte sich die Steuermillionen nicht entgehen lassen.

Steuersünder können noch straffrei davonkommen. Jedoch tickt die Uhr. Das Zauberwort lautet Selbstanzeige. Die muss jedoch erfolgen, bevor das Finanzamt von der Straftat erfährt. Wenn die Steuerfahnder bereits an der Wohnungstür klingeln ist es für eine Selbstanzeige zu spät.

Es werden spannende Tag. Nicht nur für Steuersünder, sonder auch für die Politik und die Bevölkerung. Denn eine Entscheidung über den Ankauf der Daten-CD aus der Schweiz soll schon bald fallen.

Quelle: focus.de

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Ein Kommentar zu “Steuersünder-CD: Der Staat in der Zwickmühle”

  1. Die Geldanlagen » Neue Steuer-CD aufgetaucht
    11. Februar 2010 um 08:59

    [...] Mehr zur Steuersünder-CD aus der Schweiz lesen Sie hier. [...]


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