Das Wirtschaftswunder bleibt aus
Große Sprünge macht die deutsche Wirtschaft beim Wachstum nach einer Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) nicht. „Das Bruttoinlandsprodukt wird im ersten Quartal voraussichtlich nur um 0,2 Prozent steigen“, erklärten die DIW-Forscher am Freitag.
Konjunktur-Antreiber bleibe die exportabhängige Industrie. Der private Konsum kann kaum zum Wachstum beitragen.
Die deutschen sind beim Geldausgeben vorsichtig und halten sich zurück- Gründe hierfür sind die Angst vorm Verlust des Arbeitsplatzes und die Sorge um die öffentlichen Haushalte. „Viele Haushalte sorgen sich offenbar auch um die weitere Entwicklung der öffentlichen Finanzen”, so die Forscher. In diesem Jahr droht Deutschland eine Rekordverschuldung. Dadurch könnten die in Aussicht gestellten Steuersenkungen in Frage stehen.
Quelle: focus.de
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