Karstadt-Insolvenz wird teuer für Steuerzahler
Die Karstadt-Insolvenz trifft die Sozialkassen und Behörden hart. Durch die Pleite der Kaufhauskette verliert der Staat 650 Millionen Euro, das berichtet die “Wirtschaftswoche”.Die Forderungen der Steuerbehörden sollen sich laut dem Bericht auf 500 Millionen Euro belaufen. 108 und 78 Millionen Euro machen die Arbeitsagentur und Sozialkassen aus Insolvenzgeldzahlungen an Karstadt-Mitarbeiter geltend. Sollte sich die Rückzahlungsquote, wie geplant, auf drei Prozent belaufen, würden die Rückzahlungen lediglich rund 21 Millionen Euro an die Behörden betragen.
Laut der “Wirtschaftswoche” gehe der Insolvenzverwalter Görg von Gesamtforderungen aller Gläubiger von rund zwei Milliarden Euro aus.
Quelle: spiegel.de
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