Monatsarchiv für Mai 2010

 
 

Wird die gesenkte Mehrwertsteuer für Hoteliers zurückgenommen?

Anfang des Jahres senkte die Regierung die Mehrwertsteuer für das Hotelgewerbe. Seither gibt für Hotels nicht mehr der Steuersatz von 19%, sondern sieben Prozent. Das Wahlgeschenk wurde vor allem auf Druck der FDP und CSU durchgesetzt und kostet 1. Mrd. Euro pro Jahr.  Nun rudert die FDP zurück und denkt über eine Rücknahme des ermäßigten Steuersatzes für die Hotelbranche nach.
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Apple verdrängt Microsoft von Platz Eins

Der Elektronikhersteller Apple hat den Softwarehersteller und ewigen Rivalen Microsoft vom Thron gestoßen. Der Erfinder von iPhone, iPod, iPad und Co. ist mit 222 Milliarden Dollar an der Börse mehr wert als Microsoft. Die Titel von Microsoft lag nach Börsenschluss bei 219 Milliarden.

Einziges amerikanisches Unternehmen, das noch mehr wert ist als Apple ist der Energiekonzern Exxon Mobile mit 278 Milliarden Dollar.
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Amerika will Ölsteuer vervierfachen

Das Öl sprudelt weiter in den Golf von Mexiko. Der Energiekonzern BP bekommt das riesige Öl-Leck nicht unter Kontrolle. Der US-Kongress will nun Konsequenzen aus der Pannenserie ziehen und plant der US-Kongress eine drastische Erhöhung der Ölsteuer. Nach den aktuellen Plänen  könnte die Abgabe auf 32 Cent pro Barrel steigen.
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Aus für spekulative Leerverkäufe

Ab heute gibt es neue Regeln für Geldgeschäfte: Ab sofort sind ungedeckte Leerverkäufe von Aktien und Staatsanleihen  aus Euro-Ländern verboten.  Die Finanzaufsicht BaFin untersagt somit seit Mittwoch um null Uhr hochspekulative Wetten von Investoren auf fallende Kurse Aktien und Staatsanleihen im Euro-Raum.
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DIW-Chef fordert Mehrwertsteuer von 25 Prozent

“Die Mehrwertsteuer wird auf bis zu 25 Prozent erhöht.” Diese Meldung könnte jedenfalls in den Zeitungen stehen, wenn es nach den Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Zimmermann, geht. Er fordert eine Anhebung der Mehrwertsteuer von 19 auf 25 Prozent – diese brächte dauerhaft Einnahmen über 50 Milliarden Euro, so Zimmermann gegenüber der “Thüringer Allgemeinen”.
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Merkel: Keine Chance für Finanztransaktionssteuer

Laut Bundeskanzlerin Angela Merkel wird es wohl keine Finanztransaktionssteuer geben. Das sagte sie am Sonntag auf dem Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbunds.

Der Internationale Währungsfonds soll auf deutschen Druck eine solche Steuer geprüft und sich dagegen ausgesprochen haben, so die Kanzlerin weiter. Die von der Opposition geforderte Steuer, durch die sämtliche Finanztransaktionen belastet würden, sieht Merkel seit einiger Zeit ab. Die Kanzlerin fordert mehr  die vom Internationalen Währungsfonds empfohlene Finanzaktivitätssteuer. Hier würden auf Gehaltszahlungen wie etwa Managerboni  oder auf die Gewinne von Finanzunternehmen erhoben werden.
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Auswirkungen der Staats-Finanzkrisen

Wird Deutschland die Hilfskredite für Griechenland jemals zurück bekommen? Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann bezweifelt, dass die Griechen jemals den kompletten Betrag an die Hilfsstaaten zurück bezahlen können. Trotzdem habe Europa keine Andere Wahl. Sollte Griechenland “fallen” würde dies vermutlich auch weitere Staaten in die Tiefe ziehen.
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Wirtschaft auf gutem Kurs

Damit hatten die Experten nicht gerechnet. Im ersten Quartal 2010 ist die deutsche Wirtschaft leicht gewachsen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt von Januar bis März im Vergleich zum Vorquartal um 0,2 Prozent. Die Experten gingen wegen des starken und langen Winters von einer stagnieren Wirtschaftsleistung aus.
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Ölkatastrophe kostet BP bisher 350 Millionen Dollar

Nach dem Untergang der Bohrinsel “Deepwater Horizon” im Golf von Mexiko breitet sich die Ölpest immer weiter aus. Die Umweltkatastrophe kostete dem Ölmulti BP bisher 350 Millionen Dollar. Und Tag für Tag steigen die Ausgaben. Fachleute rechnen mit Gesamtkosten für BP von bis zu 14 Milliarden Dollar. Auf Anfrage des “Spiegel” wollte Konzernchef Tony Hayward den Bericht nicht kommentieren. Jedoch sagte er, dass der Konzern “durchaus fähig, mit den finanziellen Konsequenzen dieses Ereignisses fertig zu werden”.

Am 20. April war es zu einer Explosion auf der Ölbohrinsel gekommen. Zwei Tage später ging die Bohrinsel unter. Das Unglück kostete elf Arbeitern das Leben.

Quelle: spiegel.de

Steuereinnahmen-Einbruch für Deutschland

Für den Staat Deutschland ist die Krise noch nicht überwunden. Im Gegenteil: Bis Ende 2013 müssen Bund, Länder und Kommunen mit rund 139 Milliarden weniger Steuereinnahmen auskommen. Diese Zahlen legte am Donnerstag der Steuerschätzerkreis in Berlin vor.
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