Monatsarchiv für Juni 2010

 
 

Schiesser soll nach Insolvenz an die Börse

Noch im Februar hatte das vor allem für Feinripp-Unterwäsche bekannte Unternehmen Schiesser Insolvenz angemeldet. Heute schreibt es wieder schwarze Zahlen. Nun ist auch ein gang an die Börse geplant. Insolvenzverwalter Volker Grub räumte ein, dass der Schritt  von der Zahlungsunfähigkeit direkt auf Parkett zwar ungewöhlich sei, jedoch bereits erfolgreich war.
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Ermäßigte Mehrwertsteuer soll überprüft werden

Die ermäßigte Mehrwertsteuerregelung sorgt für Unmut beim Bundesrechnungshof. Nicht alle Produkte werden mit dem vollen Steuersatz belastet. So wird auf frische Trüffel, Wachteleier oder Krebsfleisch nur sieben Prozent Mehrwertsteuer berechnet. Volle 19 Prozent dagegen müssen Verbraucher für Babywindeln oder Mineralwasser berappen.

Der Bundesrechnungshof fordert nun das Chaos bei der Mehrwertsteuer zu bereinigen und unsinnige, nicht mehr zeitgemäße, Steuererleichterungen zu ändern.
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Eigene Bank für Siemens

Siemens plant seine eigene Bank zu gründen. Hierfür hat der Technologiekonzern bei der Bankenaufsicht Bafin eine Lizenz beantragt. Mit diesem Schritt will sich der Konzern unabhängiger von Kreditinstituten machen. Durch die Finanzkrise konnten vermehrt Unternehmen mit Banken Geschäfte nicht mehr so leicht abwickeln wie vor der Krise.
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Deutschlands Entscheider für Reichensteuer

Die Führungskräfte in Deutschland sprechen sich für Steuererhöhungen aus. So befürworten die Wiedereinführung der Reichensteuer oder eine Anhebung des Spitzensteuersatzes für höhere Einkommensgruppen. Dies ergab eine Umfrage des “Manager Magazins” unter 330 Entscheidern der deutschen Wirtschaft. Davon sprachen sind 54 Prozent für diesen Schritt aus.
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Deutschland benötigt deutlich weniger Kredite

Das freut sich der Bundesfinanzminister. Der Bund wird in diesem Jahr weniger Schulden machen als erwartet. Das berichtet die “Süddeutsche Zeitung” unter Berufung auf Koalitionskreise in Berlin.

Nach aktuellen Haushaltsplanungen der Bundesregierung wird das Etatdefizit bereits in diesem Jahr mit 60 bis 65 Milliarden Euro um bis zu 20 Milliarden Euro niedriger ausfallen als veranschlagt. Grund für den unerwarteten Geldsegen sollen nicht eingeplante hohe Steuereinnahmen, geringere Arbeitsmarktkosten und die Erlöse aus dem Verkauf von Mobilfunklizenzen sein.
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China sorgt für Boom bei der deutschen Automobilindustrie

Autos aus Deutschland sind derzeit so beliebt wie lange nicht mehr. Die deutsche Autoindustrie erlebt ein Jobwunder – Sonderschichten werden gefahren und Leiharbeiter angeheuert. So sollen die Bestellungen bei weitem der geplanten Produktion übertreffen, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ unter Berufung auf die Konzerne. In einigen Werken sollen auch die Sommerferien gestrichen werden.
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Aktionäre stimmen Arriva-Übernahme durch Deutsche Bahn zu

Die Deutsche Bahn wird weiter wachsen. Das Transportunternehmen will den britischen Konkurrenten Arriva für 1,8 Milliarden Euro übernehmen. Die Arriva-Aktionäre stimmten mit 85 Prozent dem Verkauf an die Deutsche Bahn zu – erforderlich wären nur 75 Prozent gewesen. Jetzt fehlt nur noch das Okay der EU-Kartellbehörde.
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Media Markt und Saturn planen Technik-Eigenmarken

Die Metro-Töchter Media Markt und Saturn verkaufen nicht nur Technik von großen Herstellern, sondern werden bald auch Eigenmarken anbieten. Ab dem Weihnachtsgeschäft sollen es bei den Elektronikmärkten mindestens zwei Bereiche geben: Kleingeräte und die sogenannte “Weiße Ware” wie Kühlschränke und Waschmaschinen. Der Name der neuen Eigenmarke ist noch geheim. Die eigenen Produkte sollen auch in einem neuen Onlineshop vertrieben werden. Mit dem Schritt der Eigenmarke will Europas größter Elektronikhändler den Schritt zum Weltmarktführer machen.

Quelle: t-online.de

In Zukunft Strom aus komplett erneuerbaren Energien möglich

Beziehen wir in einigen Jahrzehnten nur noch Öko-Strom? Nach Einschätzung des Umweltbundesamtes (UBA) könnte in einigen Jahrzehnten die Stromversorgung in Deutschland komplett aus Energien gewonnen und sichergestellt werden.
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Anpfiff für die WM – auf nach Südafrika

Heute (11. Juni 2010) startet in Südafrika die Fußballweltmeisterschaft. Viele deutsche Fans sind zu den Spielstätten gereist, um die Spiele live zu erleben.

Auch deutsche Firmen entdecken den Kontinent der Giraffen, Löwen und Elefanten. Bereits seit 150 Jahren ist der Technikkonzern Siemens in Südafrika präsent. Rund weitere 400 Firmen aus Deutschland haben sich in dem Land niedergelassen. 90.000 Menschen werden von deutschen Firmen in Südafrika beschäftigt – indirekt noch einmal die doppelte Menge. Seit 1994 investierten deutsche Unternehmen etwa vier Milliarden Euro in Südafrika.
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