Rating-Minus für BP

Es sind gerade keine guten Zeiten für den Öl-Multi BP. Das Öl stöhnt im Golf von Mexiko weiter unaufhörlich in Meer, das Image ist ramponiert und Rating-Agenturen stufen die Kreditwürdigkeit von BP herab.

Die Kosten für die Beseitigung des Öl-Desasters steigen täglich für BP. Nun stellte auch die US-Regierung dem Energiekonzern eine erste Rechnung von 69 Millionen Dollar. Bisher kostete BP die Öl-Katastrophe rund eine Milliarde Dollar (rund 820 Millionen Euro).

Weiter stuften auch noch die Rating-Agenturen Fitch und Moody’s ihre Bewertungen herab. Fitch senkte sein Rating auf “AA” von zuvor “AA+”, Moody’s auf “Aa2″ von Aa1″. Außerdem setzte Fitch BP zur Beobachtung auf eine Negativliste.

Ausgelöst wurde die BP-Krise durch die Explosion und den anschließenden Untergang der Bohrinsel “Deepwater Horizon” am 20. April. Seitdem sprudeln täglich Millionen Liter Öl ins Meer.

Quelle: spiegel.de

Die Medien spielen bei der Berichterstattung solcher Katastrophen von umfassender Tragweite eine Schlüsselrolle. So startete BP eine große Marketingkampagne, um das Image des Konzerns zu pflegen: Suchergebnisse zu Schlagwörtern wie “Ölkatastrophe” wurden durch AdWords-Kampagnen mit vertrauensschaffenen BP-Unternehmensdarstellungen besetzt. Um sich von solcherlei Aktionen nicht in seiner Meinungsbildung beeinträchtigen zu lassen, empfiehlt sich die Installation einer ständigen Medienbeobachtung. So erhält man regelmässig einen unabhängigen, vorsortierten Überblick über die Geschehenisse in den weltweiten Medien.

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