Monatsarchiv für August 2010

 
 

DIW-Prognose: Aufschwung kühlt sich im Herbst leicht ab

Der Aufschwung wird sind in dem laufenden Quartal etwas abflachen. Der Meinung sind die Experten vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Sie erwarten zwar ein Wachstum von 0,9 Prozent, dennoch verringert sich der Aufschwung. Gründe hierfür sind auslaufende Konjunkturprogramme, abgearbeitete Nachholeffekte in der Bauwirtschaft und konjunkturelle Abschwächung aus den USA und China. Dieser Abschwung könnte deutschen Exporteuren das Geschäft in den kommenden Monaten etwas verhageln.
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Ansturm auf kostenlose Schufa-Selbstauskunft

Seit April haben die Verbraucher in Deutschland die Möglichkeit, eine kostenlose Selbstauskunft über die eigene Kreditwürdigkeit bei der Schufa zu erhalten. 450.00 Menschen haben von diesem Recht bisher Gebrauch gemacht. Der Ansturm sei größer als erwartet, berichtet der Vorstand der Holding, Steinbauer, der Zeitung ‘Die Welt’.

Die Zahl der Anfragen habe um 30 bis 40 Prozent zugelegt, seitdem die Auskunft kostenfrei sei. Täglich rufen rund 4.000 Verbraucher bei der Schufa an, ein Drittel habe berechtigte Korrekturwünsche. Hierbei handle es sich oft um Konten oder Kreditkarten, die nicht mehr existierten. Diese Einträge würden dann umgehend in der eigenen Akte bei der Schufa gelöscht.
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Aus für Noa-Bank – Das Ende einer Alternative

Die als Alternative zu herkömmlichen Banken gestartete Noa Bank schließt ihre Pforten. Das Geldinstitut versprach den Kunden hohe Zinsen. Damit ist bald Schluss. Die Noa Bank war wegen einer nach Ansicht der BaFin zu geringen Eigenkapitalausstattung in Schwierigkeiten geraten. In seinem Blog teilte Bankgründer François Jozic mit, dass er “aufhöre zu kämpfen”.
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Grundsteuer soll steigen

Die drei von Schwarz-Gelb regierten Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern und Hessen planen einen radikalen Umbau der Grundsteuer. Das geht aus einem Bericht des Magazins “Focus” hervor. Nach “Handelsblattes”-Informationen soll die Grundsteuer vereinfacht, aber auch teurer werden.

Das Bundesfinanzministerium soll bereits verschiedene Modelle durchgerechnet haben. Bei der neuen Form der Grundsteuer sollten für die Besteuerung künftig allein Grundstücksfläche und Art der Bebauung zählen. Die bisherige Regelung, die teilweise noch auf der 1960er Jahren stammt, wurde die Grundsteuer nach relativ alten Einheitswerten der Grundstücke bemessen.
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Preise für Brot und Brötchen steigen

In Russland wüten schwere Großfeuer und Dürre überzieht das Land. Dadurch kam es zu drastischen Ernteausfällen. Russland, der drittgrößte Weizenexporteur der Welt, verhängte einen Exportstopp von Getreide. Die Preise für Weizen schnellten in der vergangenen Woche in die Höhe. Diese Preissteigerung wird sich in den kommenden Wochen auch in deutschen Bäckereien bemerkbar machen.
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Experten sehen starkes Wirtschaftswachstum für Deutschland

Für die deutsche Wirtschaft sieht es nach Expertenmeinung gut aus. Wegen guten Exportzahlen hat das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) seine Prognose für Deutschland deutlich angehoben. „Das Wachstum wird im Gesamtjahr wohl in Richtung 2,5 Prozent gehen“, sagte IWH-Konjunkturexperte Udo Ludwig gegenüber der „Berliner Zeitung“. Ludwig weiter: „Ich denke, dass man angesichts des wirtschaftlichen Aufschwungs in den letzten Monaten für dieses Jahr noch optimistischer sein kann.“ Das IWH war bisher von einem Wachstum von zwei Prozent ausgegangen.
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Trading-Depots für ETF: Darauf sollten Sie achten

Zu den relativ neuen Produkten im Anlagebereich zählen auch die Exchange Traded Funds, die unter der Kurzbezeichnung ETF angeboten werden. Dabei handelt es sich um Fonds, die an der Börse gehandelt werden können. Um in diese Geldanlage ETF investieren zu können, benötigt man jedoch vorab ein Wertpapierdepot. Es gibt keine speziellen ETF-Depots, sondern die Fondsanteile werden in das „normale“ Depot eingebucht, welches auch für die Bestandsverwaltung von Aktien, Anleihen oder Derivaten genutzt wird, und das man heute bei jeder Bank und den Online Brokern eröffnen kann. Das Depot hat im Zusammenhang mit der Anlage in ETF also die Aufgabe, die Bestände zu verwalten und sowohl Käufe als auch Verkäufe werden natürlich auf dem Depotkonto verbucht. Da diese Leistungen bei jedem Depot Standard sind, sollte das Depot als weitere Eigenschaft vor allem leicht zu verwalten sein und möglichst einen Online-Zugang besitzen.

Bezüglich der Wahl des richtigen Depots, welches man im Zusammenhang mit dem Investment in die Indexfonds nutzen möchte, sollte man vor allem auf die Konditionen im Zusammenhang mit Depotführung und dem Handel der ETF Produkte achten. Da die Leistungen der Depots Bank- und Broker übergreifend nahezu identisch sind, kann man sich auf den Vergleich der Gebühren und Konditionen konzentrieren. Unter die Konditionen fallen zum Beispiel die fest Depotgebühr, die allerdings mittlerweile von vielen Banken und Brokern gar nicht mehr berechnet wird. Besonders wichtig ist ein Vergleich der Ordergebühren, die bei jedem Kauf und Verkauf von Exchange Traded Funds und anderen Wertpapieren anfallen. Die Preispannen sind hier nämlich noch besonders groß und reichen von 5,99 Euro pro Order bis hin zu 49,99 Euro pro erteiltem Handelsauftrag.

Politiker fordern superreiche Deutsche zu Spenden auf

Die Milliardäre Bill Gates und Warren Buffett haben es vorgemacht: Sie wollen die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke spenden. 40 Superreiche in den USA wollen sich diesem Beispiel anschließen und hohe Geldbeträge spenden.

Nun fordern auch führende Politiker von SPD und Grünen Millionäre und Milliardäre in Deutschland auf, Teile ihres Vermögens zu spenden. Carsten Schneider, haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, sagte: „Ein sehr lobenswertes Beispiel dafür, dass die Reichen sich nicht aus sozialer Verantwortung ausklinken.“
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Sattes Umsatzplus für Adidas

Der Sportartikelhersteller hat im ersten Halbjahr 2010 deutlich mehr verdient als im vergangenen Jahr. Dies wurde bereits von der offiziellen Bekanntgabe der Adidas-Halbjahreszahlen bekannt.

Der Sieger der Fußball-Weltmeisterschaft trägt Adidas. Mit diesem Image kann die Sportartikelfirma aus Deutschland gut leben. Jedoch kostet die WM Adidas auch eine Menge Geld. Dadurch ist auch die Gewinnspanne nicht so hoch.
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Kunden sollen für Strom eine Milliarde Euro zu viel bezahlt haben

Lauter einer aktuellen Studie der Grünen-Bundestagsfraktion haben die Stromkonzerne den Endverbrauchern zu hohe Strompreise berechnet.

In diesem Jahr entstehe den Kunden daraus ein Schaden von etwa einer Milliarde Euro, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Höhn im Programm des Deutschlandfunks. Laut dem Gutachten der Grünen seien die Strompreiserhöhungen der letzten zwei Jahre nicht gerechtfertigt gewesen. Seit dieser Zeit seien die Preise an der Leipziger Strombörse um bis zu 40 Prozent gesunken.
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