Monatsarchiv für September 2010

 
 

Stress mit schwankenden Aktienkursen beenden

(nth) Die Anleger haben keine Lust mehr auf das starke Auf und Ab an der Börse. Sie setzen mittlerweile lieber vermehrt auf die stressfreiere Variante Mischfonds.

2009 gehörte den Aktien. Wer im März zum Tiefpunkt investiert hatte, konnte am Jahresende ein Plus von fast 40 Prozent verbuchen. Aber diesen optimalen Punkt haben nur die wenigsten Anleger erwischt. Der Großteil hat den richtigen Zeitpunkt verpasst. Mit dem richtigen Mischfonds passiert einem das nicht. Auf fünf Jahre gesehen haben Mischfonds besser abgeschnitten als der DAX und sie sind mit wesentlich weniger Risiko behaftet.
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Wenig Interesse an Sky-Aktien

Der Pay-TV-Sender Sky hat nicht nur Probleme seine Abos zu verkaufen, sondern auch neue Aktien an den Mann bzw. an die Frau zu bringen. Zwei von fünf Papieren wollte niemand haben.

Nur 61 Prozent der insgesamt 270 Millionen Aktien konnte der ehemalige Premiere-Sender an Interessenten verkaufen. Die verbleibenden Papiere sollen nun an Großinvestoren gehen. Ursprünglich wollte Sky 1,05 Euro je Anteilsschein haben. Auf dem Parkett verlor die im MDax gelistete Aktie ein Prozent und liegt nun bei 1,04 Euro.
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Änderungen im Energie-Konzept der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat anscheinend ihr Energiekonzept geändert. So sollen beispielsweise die Maßnahmen zur Wärmedämmung von Altbauten gestrichen worden. Das berichtet die “Frankfurter Rundschau”. Das Ziel, den Energiebedarf um 80 Prozent zu senken, bleibe zwar bestehen, jedoch diese Maßnahmen nun freiwillig bleiben und sich an die Wirtschaftlichkeit orientieren.

Quelle: dradio.de

Die Löhne steigen – dank niedriger Inflation

Durch die anhaltend niedrige Inflation sind im zweiten Quartal die Reallöhne um durchschnittlich 2,3 Prozent gestiegen. In fast allen Bereichen hatten die Arbeitnehmer am Monatsende mehr Geld zur Verfügung – außer in der Verkehrs- und Lagerungsbranche. Die Bruttolöhne seien laut Statistischen Bundesamt um 3,4 Prozent gestiegen. Die größten Lohnsteigerungen wurden in den Branchen der Finanz- und Versicherungsdienstleistungen, im verarbeitenden Gewerbe und in der Energieversorgung verzeichnet.
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Brüderle fordert Reduzierung der Landesbanken

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle forderte am Wochenende eine Reduzierung und somit eine Fusionen der Landesbanken. “Eine Flurbereinigung ist überfällig. Als Dachinstitute für die Sparkassen sind eine, maximal zwei Landesbanken ausreichend”, sagte Brüderle der “Bild am Sonntag”.
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Fast 10 Milliarden Euro – frisches Kapital für die Deutsche Bank

Die Deutsche Bank plant die Postbank zu übernehmen. Am Sonntag wurde eine Kapitalerhöhung von 9,8 Milliarden Euro beschlossen. Mit dem frischen Geld soll die Übernahme und die Einhaltung neuer Finanzmarktregeln finanziert werden.

Die Aktionäre der Postbank sollen ein Angebot der Deutschen Bank von 24 bis 25 Euro je Aktie erhalten. Bereits derzeit hält die Deutsche Bank rund 30 Prozent an der Postbank.

Quelle: t-online.de

Deutsche gehen immer später in Rente

Der Streit um die Rente mit 67 ist voll entbrannt. In Deutschland und anderen Ländern wird über den Eintritt in die Rentenzeit gestritten. In Frankreich gehen Menschen gegen geplante Rentenreformen auf die Straßen.

Eine Studie ergab, dass die Deutschen immer später in Rente gehen. Das durchschnittliche Renteneintrittsalter liegt mittlerweile bei 63 Jahren. Im Jahr 2002 lag der Start in den Ruhestand noch bei 62 Jahren, das berichtet die “Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf eine Studie im Auftrag der Regierung. Seitdem ist die Anzahl der über 60-jährigen Berufstätigen auf 33 Prozent gestiegen. Auch die Zahl der Menschen, die Altersteilzeit als Übergang in die Rentenzeit nutzen, ist gestiegen.
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Teurere Zigaretten sollen Steuergeschenke finanzieren

Raucher sollen Steuersenkungen finanzieren. Die schwarz-gelbe Bundesregierung plant die Tabaksteuer schrittweise um 50 Cent pro Zigarettenpackung anzuheben.

Bis 2015 sollen die Packungen jedes Jahr um 10 Cent teuer werden. Dadurch würden sich jährliche Mehreinnahmen von 1,3 Milliarden Euro ergeben. Damit soll die geplante Vereinfachung des Steuersystems finanziert werden.
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Burger King wechselt den Besitzer

Seit Donnerstag gehört die Fast-Food-Kette “Burger King” dem Finanzinvestor 3G Capital. Der Kaufpreis liegt bei vier Milliarden Dollar. Der Burger-King-Verwaltungsrat stimmte dem Geschäft zu. Auch die Großaktionäre TPG, Bain und Goldman Sachs sollen laut der Fast-Food-Kette hinter dem Verkauf stehen.
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Beschlossen: Hartes Sparpaket der Bundesregierung

Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat eines der größten Sparprogramme seit Bestehen der Bundesrepublik beschlossen. Insgesamt sollen bis 2014 rund 80 Milliarden Euro gespart werden. Besonders betroffen sind hiervon Familien, Alleinerziehende und Arbeitslose.
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