Monatsarchiv für Mai 2011

 
 

Steigende Öl-Preise 2008: Verdacht auf Manipulation am Öl-Markt

Anfang 2008 schnellten die Öl-Preise in die Höhe. An der New Yorker Rohstoffbörse NYMEX stiegen die Preise durch Manipulationen auf mehr als 100 Dollar pro Fass. Die US-Marktaufsicht CFTC hat nun am Dienstag Klage beim Bezirksgericht in Manhattan eingereicht.

Ölhändler aus der Schweiz, den USA, Großbritannien und Australien sollen durch Wetten auf fallende oder steigende Preise und anschließende massive Käufe oder Verkäufe hohe Gewinne erzielt haben, so die CFTC.
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Traumstart für LinkedIn-Aktien

Das Business-Online-Netzwerk LinkedIn hat seinen grandiosen Start an der Börse hingelegt. Innerhalb von wenigen Stunden nach dem Handelsstart an der New Yorker Börse mehr als verdoppelt.

Obwohl der Umsatz von LinkedIn nur bei 240 Millionen Dollar liegt, beträgt der Börsenwert aktuell bei gut zwölf Milliarden Dollar. Damit ist das Online-Netzwerkt derzeit beispielsweise an der Börse mehr wert als Lufthansa oder die Commerzbank.
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Japan nach Erdbeben in der Rezession

Das verheerende Erdbeben und die damit verbundene Atomkatastrophe in Fukushima hat Japan wirtschaftlich schwer getroffen. Im ersten Quartal dieses Jahres schrumpfte die Wirtschaftsleistung fast doppelt so stark wie von Experten vorausgesagt.

Von Januar bis März ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,9 Prozent zurück. Diese Zahlen veröffentlichte die japanische Regierung am Donnerstag. Auf ein Jahr hochgerechnet ging die Wirtschaftsleistung in Japan um 3,7 Prozent zurück. Analysten prophezeiten ein Minus von 2,0 Prozent.
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Milliarden-Nothilfe für Portugal beschlossen

Die Euro-Finanzminister  beschlossen am Montag in Brüssel Milliarden-Hilfen für das angeschlagene Portugal. Für das ärmste westeuropäische Land ist ein Hilfspaket von 78 Milliarden Euro geschnürt worden, das das Land von den Euro-Partnern und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) erhält.

Anfang April hatte Portugal beantragt, unter den EU-Rettungsschirm von 750 Milliarden Euro zu schlüpfen. Zuvor beantragte bereits Irland Hilfen aus dem Rettungsschirm.
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Regierung will E-Autos mit Milliarden fördern

Bundeskanzlerin Angela Merkel bekam am Montag von der nationalen Plattform Elektromobilität (ein Zusammenschluss von Industrie, Wissenschaft und Verbänden) einen Abschluss-Bericht zur Zukunft des E-Autos in Deutschland überreicht. Darin werden finanzielle Förderungen vom Staat gefordert. Da Regierung ist anscheinend durchaus bereit, E-Autos zu fördern.

Die Bundesregierung plant ein „Regierungsprogramm Elektromobilität“ mit einer Milliarde Euro Förderung bis 2013. Außerdem wird damit geliebäugelt, dass Elektro-Autos für rund zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit werden. Bisher gibt es fünf Jahre Steuererlass.
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Fast 200.000 Geldautomaten manipuliert

Datendiebe an Geldautomaten schlagen immer häufiger zu. Im vergangenen Jahr wurden laut dem Bundeskriminalamte (BKA)  rund 190.000 Kartenkunden Opfer von den sogenannten Skimming-Attacken.

Hierbei wird, oft durch eine Minikamera, die Geheimzahl bei der Eingabe am Geldautomat ausgespäht. Insgesamt kam es zu knapp 3.200 Angriffe auf Geldautomaten. Der Schaden belief sich im Jahr 2010 auf 60 Millionen Euro, im Jahr zuvor waren es noch 40 Millionen Skimming-Delikte.
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