Die Finanzkrise und die Folgen für Siemens

Der Siemens-Konzern macht sich Sorgen um eine Eintrübung der Konjunktur. “Die Ergebnisprognose zu erfüllen, wird ganz harte Arbeit“, so Siemens-Finanzchef Joe Kaeser gegenüber der Internetseite „Wall Street Journal Deutschland“ am Dienstag.

Für das Geschäftsjahr, das im Oktober begann, hat Siemens bisher einen operativen Gewinn von sechs Milliarden Euro prognostiziert. Der Umsatz soll nach Vorhersagen um bis zu fünf Prozent steigen. Die Prognose sei „sehr ambitioniert“, so Kaeser. Weiter sagte er, dass der Gegenwind rauer geworden sei. Laut Kaeser verunsichere die Schuldenkrise die Kunden und bremse somit Investitionen. „Ich habe schon vor Monaten gesagt, dass diese Schuldenkrise und die dadurch ausgelösten Unsicherheiten die Weltwirtschaft beeinflussen werden“, so der Finanzchef des Münchener Konzerns. „Denn Unternehmen, die nicht wissen, ob sie morgen noch einen Kredit bekommen, werden nicht investieren“.

Trotz voller Auftragsbücher werde die Lage schwieriger. „Das wird Siemens natürlich im ersten und zweiten Quartal spüren“, äußerte sich Kaeser vorab bei einer Investorenkonferenz.

Quelle: focus.de

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