Zu den relativ neuen Produkten im Anlagebereich zählen auch die Exchange Traded Funds, die unter der Kurzbezeichnung ETF angeboten werden. Dabei handelt es sich um Fonds, die an der Börse gehandelt werden können. Um in diese Geldanlage ETF investieren zu können, benötigt man jedoch vorab ein Wertpapierdepot. Es gibt keine speziellen ETF-Depots, sondern die Fondsanteile werden in das „normale“ Depot eingebucht, welches auch für die Bestandsverwaltung von Aktien, Anleihen oder Derivaten genutzt wird, und das man heute bei jeder Bank und den Online Brokern eröffnen kann. Das Depot hat im Zusammenhang mit der Anlage in ETF also die Aufgabe, die Bestände zu verwalten und sowohl Käufe als auch Verkäufe werden natürlich auf dem Depotkonto verbucht. Da diese Leistungen bei jedem Depot Standard sind, sollte das Depot als weitere Eigenschaft vor allem leicht zu verwalten sein und möglichst einen Online-Zugang besitzen.
Bezüglich der Wahl des richtigen Depots, welches man im Zusammenhang mit dem Investment in die Indexfonds nutzen möchte, sollte man vor allem auf die Konditionen im Zusammenhang mit Depotführung und dem Handel der ETF Produkte achten. Da die Leistungen der Depots Bank- und Broker übergreifend nahezu identisch sind, kann man sich auf den Vergleich der Gebühren und Konditionen konzentrieren. Unter die Konditionen fallen zum Beispiel die fest Depotgebühr, die allerdings mittlerweile von vielen Banken und Brokern gar nicht mehr berechnet wird. Besonders wichtig ist ein Vergleich der Ordergebühren, die bei jedem Kauf und Verkauf von Exchange Traded Funds und anderen Wertpapieren anfallen. Die Preispannen sind hier nämlich noch besonders groß und reichen von 5,99 Euro pro Order bis hin zu 49,99 Euro pro erteiltem Handelsauftrag.
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