Archiv der Kategorie ‘Wirtschaft‘

 
 

Agentur: Massiver Stellenabbau bei Cisco

Der IT-Ausrüster Cisco soll laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg rund 10.000 Stellen streichen. Grund für die Entlassungswelle sollen gefloppte Produkte wie Flip-Videokameras und sinkende Gewinne sein.

Dem Bloomberg-Bericht zufolge sollen 7.000 Stellen wegfallen und zusätzlich 3.000 Angestellte in den Vorruhestand geschickt werden. Cisco wollte sich zu den Meldungen nicht äußern. Erst nach den Quartalszahlen im August wolle das Unternehmen weitere Pläne veröffentlichen.
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Zahlungsunfähig: US-Pleitestaat Minnesota von Rating-Agentur herabgestuft

Die Schuldenkrise in den USA spitz sich weiter zu. Nun hat die Rating-Agentur Fitch den US-Bundesstaat Minnesota in der Bewertung herabgestuft.

Der Staat an der Grenze zu Kanada sinkt in der Wertung der Rating-Agentur von AAA auf AA+.  Laut Fitch ist die “zunehmend strittige Finanzlage” Grund für Absenkung und damit ein Warnschuss an die Regierung. US-Präsident steckt gerade in Mitten der Haushaltsverhandlungen. Diese eskalieren jedoch im Streit zwischen Demokraten und Republikanern. Die sind sich uneinig über den Weg aus der Schuldenmisere.
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Ratingagentur stuft Portugal auf “Ba2″ herab

Die langfristigen Staatsanleihen von Portugal wurden von der Ratingagentur Moody’s um vier Stufen von “Baa1″ auf “Ba2″ herabgestuft. Damit befinden sie sich auf “Ramsch”-Niveau. Die Ratingagentur teilte mit, dass der Ausblick auf “negativ” belassen werde.

Mit dieser neuen negativen Note gelten die Anleihen als “nicht geeignet für ein Investment”. Es bestehe die Gefahr, dass Portugal seine Sparzusagen nicht umsetzen könne. Diese hatte das Land im Gegenzug für Hilfen in Höhe von 78 Milliarden Euro von EU und dem Internationalem Währungsfonds (IWF) gemacht.
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Die deutsche Autoindustrie boomt und will eigenen Rekord brechen

Die deutschen Autohersteller könnten in diesem Jahr ihren eigenen Rekord brechen. 5,9 Millionen Autos wollen die Autobauer bis Ende 2011 verkaufen. Damit könnten sie ihr Rekordjahr 2008 toppen.

Für den starken Absatz sorgen Schwellenländer wie Russland, Indien und China. Wegen der steigenden Benzinpreise sind besonders Dieselfahrzeuge gefragt. In den USA konnte ein Umsatzplus von 22 Prozent verzeichnet werden.
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Japan nach Erdbeben in der Rezession

Das verheerende Erdbeben und die damit verbundene Atomkatastrophe in Fukushima hat Japan wirtschaftlich schwer getroffen. Im ersten Quartal dieses Jahres schrumpfte die Wirtschaftsleistung fast doppelt so stark wie von Experten vorausgesagt.

Von Januar bis März ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,9 Prozent zurück. Diese Zahlen veröffentlichte die japanische Regierung am Donnerstag. Auf ein Jahr hochgerechnet ging die Wirtschaftsleistung in Japan um 3,7 Prozent zurück. Analysten prophezeiten ein Minus von 2,0 Prozent.
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Milliarden-Nothilfe für Portugal beschlossen

Die Euro-Finanzminister  beschlossen am Montag in Brüssel Milliarden-Hilfen für das angeschlagene Portugal. Für das ärmste westeuropäische Land ist ein Hilfspaket von 78 Milliarden Euro geschnürt worden, das das Land von den Euro-Partnern und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) erhält.

Anfang April hatte Portugal beantragt, unter den EU-Rettungsschirm von 750 Milliarden Euro zu schlüpfen. Zuvor beantragte bereits Irland Hilfen aus dem Rettungsschirm.
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Regierung will E-Autos mit Milliarden fördern

Bundeskanzlerin Angela Merkel bekam am Montag von der nationalen Plattform Elektromobilität (ein Zusammenschluss von Industrie, Wissenschaft und Verbänden) einen Abschluss-Bericht zur Zukunft des E-Autos in Deutschland überreicht. Darin werden finanzielle Förderungen vom Staat gefordert. Da Regierung ist anscheinend durchaus bereit, E-Autos zu fördern.

Die Bundesregierung plant ein „Regierungsprogramm Elektromobilität“ mit einer Milliarde Euro Förderung bis 2013. Außerdem wird damit geliebäugelt, dass Elektro-Autos für rund zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit werden. Bisher gibt es fünf Jahre Steuererlass.
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Inflation auf neuem Höchstwert

Das Leben in Deutschland wird immer teurer. Nach vorläufigen Berechnungen lag die Inflation im April bei 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Schuld daran sind vor allem die hohen Energiekosten.

Diese Zahlen veröffentlichte nun das Statistische Bundesamt. Im März lag die Jahresteuerung noch bei 2,1 Prozent. Die aktuellen Zahlen zeigen die höchste Inflationsrate seit Oktober 2008. Preistreiber waren zum widerholten Male Sprit und Heizöl.
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BMW-Geschäft nach Japan-Katastrophe wieder stabil

Die Naturkatastrophe in Japan konnte dem Autokonzern BMW nicht viel anhaben. Das Geschäft hat sich wieder schnell gefangen und der April sei wieder sehr stark gewesen, sagte BMW-Vertriebsvorstand Ian Robertson gegenüber der “Börsen-Zeitung”. Bei der Teilversorgung sei es zu keinerlei Problemen gekommen, bei den aus Japan stammenden Teilen. Auch in den kommenden Wochen rechne Robertson nicht mit Versorgungslücken.
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Chef der Rentenversicherung warnt vor Altersarmut

Der Niedriglohnsektor macht dem Chef der Rentenversicherung Herbert Rische sorgen. Wer am Ende des Monats wenig auf dem Gehaltscheck stehen hat, bekommt auch nicht viel Rente.

Die Entwicklung des Niedriglohnsektors in Deutschland wird nach Risches Einschätzung drastisch erhöhen und am Ende zur Existenzgefahr für alle Sozialsysteme führen.  Die Entwicklung führe dazu, „dass immer mehr Menschen immer weniger Rente haben“, so der Chef der Rentenversicherung gegenüber der Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe. „Wenn der Niedriglohnsektor weiter so wächst, können Sie jedes lohnbezogene Sozialsystem in die Tonne treten.“
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