Zahlungsunfähig: US-Pleitestaat Minnesota von Rating-Agentur herabgestuft

Die Schuldenkrise in den USA spitz sich weiter zu. Nun hat die Rating-Agentur Fitch den US-Bundesstaat Minnesota in der Bewertung herabgestuft.

Der Staat an der Grenze zu Kanada sinkt in der Wertung der Rating-Agentur von AAA auf AA+.  Laut Fitch ist die “zunehmend strittige Finanzlage” Grund für Absenkung und damit ein Warnschuss an die Regierung. US-Präsident steckt gerade in Mitten der Haushaltsverhandlungen. Diese eskalieren jedoch im Streit zwischen Demokraten und Republikanern. Die sind sich uneinig über den Weg aus der Schuldenmisere.
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Ratingagentur stuft Portugal auf “Ba2″ herab

Die langfristigen Staatsanleihen von Portugal wurden von der Ratingagentur Moody’s um vier Stufen von “Baa1″ auf “Ba2″ herabgestuft. Damit befinden sie sich auf “Ramsch”-Niveau. Die Ratingagentur teilte mit, dass der Ausblick auf “negativ” belassen werde.

Mit dieser neuen negativen Note gelten die Anleihen als “nicht geeignet für ein Investment”. Es bestehe die Gefahr, dass Portugal seine Sparzusagen nicht umsetzen könne. Diese hatte das Land im Gegenzug für Hilfen in Höhe von 78 Milliarden Euro von EU und dem Internationalem Währungsfonds (IWF) gemacht.
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Die deutsche Autoindustrie boomt und will eigenen Rekord brechen

Die deutschen Autohersteller könnten in diesem Jahr ihren eigenen Rekord brechen. 5,9 Millionen Autos wollen die Autobauer bis Ende 2011 verkaufen. Damit könnten sie ihr Rekordjahr 2008 toppen.

Für den starken Absatz sorgen Schwellenländer wie Russland, Indien und China. Wegen der steigenden Benzinpreise sind besonders Dieselfahrzeuge gefragt. In den USA konnte ein Umsatzplus von 22 Prozent verzeichnet werden.
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Kirchhof will Steuersystem reformieren

Das Steuerrecht könnte schon bald vereinfacht werden. Der frühere Verfassungsrichter Paul Kirchhof hat in den vergangenen zehn Jahren an einer Reform der Steuerpolitik gearbeitet und diese kann in naher Zukunft Realität werden. Nach Kirchhofs Konzept soll es dann statt 30.000 Steuer-Paragrafen nur noch 146 geben. Außerdem ist ein einheitlicher Steuersatz von 25 Prozent für alle geplant.
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Kein Interesse an Griechenland-Anleihen

Rund um das Thema Griechenland gibt es derzeit keine guten Nachrichten. Derzeit verkaufen zahlreiche Banken Anleihen des überschuldeten Landes. Den Anfang machen die französischen Banken und stießen ihre griechischen Staatspapiere ab, es folgten die deutschen, und schließlich auch die größte Privatbank Griechenlands, die National Bank of Greece.
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Steuervorteil für Gebäudesanierer

Immobilienbesitzer können ab dem kommenden Jahr Arbeiten zur energetischen Sanierung zum Teil von der Steuer absetzen.

Am Montag beschloss die Bundesregierung, dass Haus- und Wohnungsbesitzer Sanierungen zu Gunsten der Umwelt ab 2012 mit zehn Prozent von der Steuer absetzen können, das teilte Bundesbauminister Peter Raumsauer (CSU) in Berlin mit.
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Steigende Öl-Preise 2008: Verdacht auf Manipulation am Öl-Markt

Anfang 2008 schnellten die Öl-Preise in die Höhe. An der New Yorker Rohstoffbörse NYMEX stiegen die Preise durch Manipulationen auf mehr als 100 Dollar pro Fass. Die US-Marktaufsicht CFTC hat nun am Dienstag Klage beim Bezirksgericht in Manhattan eingereicht.

Ölhändler aus der Schweiz, den USA, Großbritannien und Australien sollen durch Wetten auf fallende oder steigende Preise und anschließende massive Käufe oder Verkäufe hohe Gewinne erzielt haben, so die CFTC.
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Traumstart für LinkedIn-Aktien

Das Business-Online-Netzwerk LinkedIn hat seinen grandiosen Start an der Börse hingelegt. Innerhalb von wenigen Stunden nach dem Handelsstart an der New Yorker Börse mehr als verdoppelt.

Obwohl der Umsatz von LinkedIn nur bei 240 Millionen Dollar liegt, beträgt der Börsenwert aktuell bei gut zwölf Milliarden Dollar. Damit ist das Online-Netzwerkt derzeit beispielsweise an der Börse mehr wert als Lufthansa oder die Commerzbank.
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Japan nach Erdbeben in der Rezession

Das verheerende Erdbeben und die damit verbundene Atomkatastrophe in Fukushima hat Japan wirtschaftlich schwer getroffen. Im ersten Quartal dieses Jahres schrumpfte die Wirtschaftsleistung fast doppelt so stark wie von Experten vorausgesagt.

Von Januar bis März ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,9 Prozent zurück. Diese Zahlen veröffentlichte die japanische Regierung am Donnerstag. Auf ein Jahr hochgerechnet ging die Wirtschaftsleistung in Japan um 3,7 Prozent zurück. Analysten prophezeiten ein Minus von 2,0 Prozent.
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Milliarden-Nothilfe für Portugal beschlossen

Die Euro-Finanzminister  beschlossen am Montag in Brüssel Milliarden-Hilfen für das angeschlagene Portugal. Für das ärmste westeuropäische Land ist ein Hilfspaket von 78 Milliarden Euro geschnürt worden, das das Land von den Euro-Partnern und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) erhält.

Anfang April hatte Portugal beantragt, unter den EU-Rettungsschirm von 750 Milliarden Euro zu schlüpfen. Zuvor beantragte bereits Irland Hilfen aus dem Rettungsschirm.
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